PSA-Grading für Pokémon-Karten: Lohnt sich das?

PSA-Grading ist in den letzten Jahren zum festen Bestandteil des Pokémon-Kartenmarkts geworden. Aber lohnt sich das Einschicken einer Karte wirklich?

Was macht PSA-Grading überhaupt?

PSA (Professional Sports Authenticator) prüft eine Karte auf Zentrierung, Ecken, Kanten und Oberfläche und vergibt eine Note von 1 bis 10. Die gegradete Karte wird danach in einer versiegelten, fälschungssicheren Plastikkapsel verschickt.

Vorteile

Ein hoher Grade (besonders PSA 10) kann den Wert einer Karte vervielfachen, weil er Käufern Sicherheit über den exakten Zustand gibt. Zudem schützt die Kapsel die Karte dauerhaft vor weiterem Verschleiß.

Nachteile und Risiken

Grading kostet Geld und Zeit (je nach Service-Stufe Wochen bis Monate) – ohne Garantie auf ein bestimmtes Ergebnis. Eine Karte, die nur PSA 7 oder 8 erreicht, ist oft nicht mehr wert als ungegradet, während die Kosten trotzdem angefallen sind.

Faustregel

Für Karten im Wert von wenigen Euro lohnt sich Grading in aller Regel nicht. Bei hochpreisigen Karten in sehr gutem Zustand kann sich Grading dagegen lohnen, wenn dadurch ein höherer Wiederverkaufswert erzielbar ist.

Auch ungegradete Karten in geprüftem Zustand sind eine solide, günstigere Alternative – genau das Prinzip, nach dem wir jede Karte in unserem Bestand einstufen.